15. Juni 2010, 07:59
Der bisher einzige Showroom von Tesla Motors in Deutschland befindet sich in München in der Blumenstraße.
Und obwohl der Showroom mitten in der Stadt liegt, hat er eine angeschlossene Werkstatt für den Service an den Autos.

Tesla Roadster © flickr/david.orban
Inzwischen wurden vom Tesla Roadster weltweit schon rund 1.000 Stück verkauft. Die Autos des kalifornischen Unternehmens werden weitgehend im Lohnauftrag bei Lotos Cars in England gebaut, und bereits im nächsten Jahr soll das neue Model S, eine viertürige Limousine mit 500 Kilometern Reichweite, auf den Markt kommen.
Der Tesla Roadster ist mehr als einfach nur ein Elektroauto, er ist ein neues Konzept, das emotionales Design, Fahrspaß, Umweltfreundlichkeit und Effizienz verbindet. Und um diese Elektrotechnologie auch konsequent vermarkten zu können, hat Tesla sein eigenes Vertriebsnetz aufgebaut. Der Showroom in München ist einer der erste in Europa, aber weitere in anderen europäischen Großstädten sind im Aufbau. Natürlich gibt es auch in London einen Showroom und in Zürich wurde am 10. Juni 2010 ein weiterer eröffnet.
Die erste Kontaktaufnahme zwischen Tesla und seinen Kunden erfolgt meist elektronisch. So ist die Firma auch bei Twitter und Facebook zu finden.
Ein Neufahrzeug muss der Kunde nicht selbst abholen, es wird ihm an seinen Wohnort geliefert und auch zum Service, der nach 20.000 Kilometern oder nach einem Jahr fällig ist, kommt Tesla zum Kunden und führt diesen direkt vor Ort durch.
Die Technik des Tesla Roadsters ist durch Klappen leicht zugänglich und es gibt nur wenige Verschleißteile, was eine Werkstatt so gut wie überflüssig macht. Zur Kontrolle von Dreiecksquerlenkern, Spurstangenköpfen und Stoßdämpfern reicht ein Wagenheber. Natürlich werden bei einer Inspektion auch sämtliche Stromleitungen durchgemessen.
Da der Tesla Roadster ein Computer auf Rädern ist, kann er, falls der Kunde dies wünscht, auch ständig online sichtbar für Tesla sein. So können eventuell auftretende Probleme frühzeitig erkannt werden und der Kunde wird gewarnt.
Auch im Falle eines Schadens an der Karosserie arbeitet Tesla mit Karosseriespezialisten zusammen und Ersatzteile werden europaweit angeliefert.
Das Model S soll in Europa schon ein Jahr nach der Markteinführung in den USA 2011 auf den Markt kommen.
Und wer seine Verbundenheit mit Tesla Motors auch außerhalb des Autos zeigen möchte, kann sich mit der Tesla Bekleidungslinie einkleiden.