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Der Toyota RAV4 EV

Der in Zusammenarbeit mit Tesla Motors entwickelte Toyota RAV4 EV wird auf der Los Angeles Auto Show (19.-28. November 2010) erstmals vorgestellt.

Das Elektrofahrzeug basiert auf dem Toyota Kompakt-SUV RAV4 und verfügt über einen elektrischen Antrieb von Tesla. Beide Firmen planen das Konzeptfahrzeug bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Der Verkaufsstart soll 2012 in den USA sein.  Mehr über die technischen Spezifikationen und die zu erwartende Reichweite des Autos will Toyota aber erst in Los Angeles bekannt geben.

Das Ziel der seit Mai 2010 bestehenden Zusammenarbeit von Toyota und Tesla Motors ist, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen, Fahrzeugkomponenten und Produktionssystemen. Während sich Toyota für die Elektrofahrzeugtechnologie von Tesla interessiert, möchte Tesla Motors von dem Know-how Toyotas im Bereich der Entwicklung, Fertigung und Produktion profitieren.

Der neue Toyota RAV4 EV ist übrigens nicht der erste RAV4 EV der Japaner. Schon 1998 wurde der erste RAV4 EV auf den Markt gebracht, der seine Energie von einer Nickel-Meallhydrid-Batterie bekam, von dem bis 2003 1.900 Stück gebaut wurden.

Tesla Roadster 2.5

Anlässlich der Eröffnung neuer Filialen in Kopenhagen und Newprort Beach, Kalifornien hat Tesla Motors den neuen Tesla Roadster 2.5 vorgestellt.

Obwohl bei Tesla Motors vorwiegend am Tesla Model S gearbeitet wird kommt auch die Weiterentwicklung des Tesla Roadsters nicht zu kurz. Bei dieser Weiterentwicklung wird auch besonders auf das Feedback der Kunden eingegangen. Vor allem Design und Technik sind von den Neuerungen betroffen.

Neu ist neben der Frontschürze auch der Heckdiffusor und auch im Inneren des Tesla Roadster hat sich so einiges getan. Die Sitze sind neu und wesentlich bequemer, die Oberflächen wurden neu gestaltet und auch die Geräuschdämmung wurde verbessert. Nicht dass ein Elektroauto wirklich laut wäre, aber zumindest die Reifen machen ja Geräusche. Und um diese noch eleganter aufziehen zu können gibt es auch noch zwei neue Felgensätze in Silber und in Schwarz.

Und um den Fahrer auch gut ans Ziel zu bringen verfügt der Tesla Roadster jetzt über ein großes Touchscreen-Navigationssystem.

Der neue Tesla Roadster wird bald bei den Tesla Händlern zu haben sein und kann auch schon vorbestellt werden.
Teilweise sind die Neuerungen des Tesla 2.5 auch als Upgrade für das älte Modell zu haben.

Interessante Neuigkeiten

Triumph Daytona 675 © flickr/WorldWideMotorcycles

Ab Ende 2010 wird es die US-Pkw Marke Mercury nicht mehr geben.
Nach 71 Jahren stellt Ford die Produktion ein. In Zukunft soll die Kundschaft auf Lincoln umsteigen.

Der Hersteller des Sportwagens RS2000, Melkus, hat seinen Internetauftritt inhaltlich und optisch neu gestaltet. www.melkus-sportwagen.de

Toyota will sich, anlässlich des geplanten Börsengangs von Tesla Motors, am Hersteller von Elektroautos beteiligen. In einer ehemaligen GM-Fabrik in Kalifornien sollen in Zukunft rund 1000 Mitarbeiter das Model S bauen, das 2012 auf den Markt kommt.

Im Skyline Business Park am Bad Homburger Kreuz hat der britische Motorradbauer Triumph eine neue Niederlassung eröffnet. Es ist die dritte auf deutschem Boden.

In von VW in Spandau und Tempelhof übernommenen Gebäuden der insolventen Kroymans-Gruppe sollen noch in diesem Jahr VW-Autohäuser eröffnet werden.

Wabco und Würth haben unter dem Namen Wabcowürth Workshop Services GmbH ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Hier sollen europaweit Diagnosesysteme und Softwarepakete für die Wartung elektronischer Komponenten in Nutzfahrzeugen angeboten werden.

Tesla Roadster

Der Tesla Roadster ist ein zweisitziger Sportwagen und das erste Serienfahrzeug der kalifornischen Firma Tesla.

Im Juli 2006 wurde der Tesla Roadster das erste Mal vorgestellt und 2008 begann die Produktion.

Tesla Roadster © flickr-randychiu

Angetrieben wird das Auto von einem 185 kW (252 PS) Elektromotor mit Eingangautomatik im Heck und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in knapp 4 Sekunden und ist bis 210 km/h schnell.  Der Tesla Roadster hat ein Gewicht von 1295 Kilogramm, eine Länge von 3946 Metern, eine Breite von 1873 Metern, eine Höhe von 1127 Metern und der Radstand liegt 2352 Metern.

Der Tesla Roadster basiert auf dem Lotus Elise und wird auch bei Lotus in England produziert. Beide Autos haben den gleichen Aluminiumrahmen der dänischen Firma Hydro Aluminium. Dieser Rahmen hat nur ein Gewicht von 65 Kilogramm und ist nicht verschweißt, sondern verklebt und verschraubt. Übrigens hat auch der Opel Speedster diesen Rahmen. Die Karosserie ist aus Kohlefaser.

Für Sportwagenfans, bei denen der Motorsound zum Fahrspaß gehört, ist der Tesla Roadster sicher nicht das richtige Auto. Und auch die Reichweite ist sehr begrenzt, besonders dann wenn man mal schneller fährt. Noch dazu wird den Lithium-Ionen-Akkus ja nachgesagt, dass sie schnell überhitzen und auch mal explodieren können.

Aber wer mit einem Sportwagen nur mal eine kleine Spritztour machen will und noch dazu ein wartungsarmes Elektroauto sucht, der kann sich sicher mit dem Tesla Roadster anfreunden.
Abzuwarten bleibt auch was das im nächsten Jahr in den USA auf den Markt kommende Modell S wird bieten und leisten können.

Tesla Motors

Der bisher einzige Showroom von Tesla Motors in Deutschland befindet sich in München in der Blumenstraße.

Und obwohl der Showroom mitten in der Stadt liegt, hat er eine angeschlossene Werkstatt für den Service an den Autos.

Tesla Roadster © flickr/david.orban

Inzwischen wurden vom Tesla Roadster weltweit schon rund 1.000 Stück verkauft. Die Autos des kalifornischen Unternehmens werden weitgehend im Lohnauftrag bei Lotos Cars in England gebaut, und bereits im nächsten Jahr soll das neue Model S, eine viertürige Limousine mit 500 Kilometern Reichweite, auf den Markt kommen.

Der Tesla Roadster ist mehr als einfach nur ein Elektroauto,  er ist ein neues Konzept, das emotionales Design, Fahrspaß, Umweltfreundlichkeit und Effizienz verbindet. Und um diese Elektrotechnologie auch konsequent vermarkten zu können, hat Tesla sein eigenes Vertriebsnetz aufgebaut. Der Showroom in München ist einer der erste in Europa, aber weitere in anderen europäischen Großstädten sind im Aufbau. Natürlich gibt es auch in London einen Showroom und in Zürich wurde am 10. Juni 2010 ein weiterer eröffnet.

Die erste Kontaktaufnahme zwischen Tesla und seinen Kunden erfolgt meist elektronisch. So ist die Firma auch bei Twitter und Facebook zu finden.
Ein Neufahrzeug muss der Kunde nicht selbst abholen, es wird ihm an seinen Wohnort geliefert und auch  zum Service, der nach 20.000 Kilometern oder nach einem Jahr fällig ist, kommt Tesla zum Kunden und führt diesen direkt vor Ort durch.

Die Technik des Tesla Roadsters ist durch Klappen leicht zugänglich und es gibt nur wenige Verschleißteile, was eine Werkstatt so gut wie überflüssig macht. Zur Kontrolle von Dreiecksquerlenkern, Spurstangenköpfen und Stoßdämpfern reicht ein Wagenheber. Natürlich werden bei einer Inspektion auch sämtliche Stromleitungen durchgemessen.
Da der Tesla Roadster ein Computer auf Rädern ist, kann er, falls der Kunde dies wünscht, auch ständig online sichtbar für Tesla sein. So können eventuell auftretende Probleme frühzeitig erkannt werden und der Kunde wird gewarnt.
Auch im Falle eines Schadens an der Karosserie arbeitet Tesla mit Karosseriespezialisten zusammen und Ersatzteile werden europaweit angeliefert.

Das Model S soll in Europa schon ein Jahr nach der Markteinführung in den USA 2011 auf den Markt kommen.
Und wer seine Verbundenheit mit Tesla Motors auch außerhalb des Autos zeigen möchte, kann sich mit der Tesla Bekleidungslinie einkleiden.

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