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Konturmarkierung für Lkw wird Pflicht

Da sich auf deutschen Autobahnen rund ein Drittel der Lkw-Unfälle bei schlechter Witterung, Dämmerung oder Dunkelheit ereignen, soll die Konturmarkierung bei Lkw bald Pflicht werden.

Lkw © flickr/mendyk.net

Da die Unfälle meist auch schwerer sind als Zusammenstöße bei Tageslicht, ist offensichtlich die mangelnde Sichtbarkeit der Lkw und Anhänger dafür die Ursache. Nachfolgende Fahrzeuge, die das Hindernis zu spät sehen, fahren dann oft seitlich oder von hinten auf.

Die Sichtbarkeit der Lkw kann mit reflektierenden Konturmarkierungen wirkungsvoll verbessert und die Gefahren verringert werden. Durch die Streifen aus reflektierender Folie werden die Umrisse der Lastwagen im Licht der Scheinwerfer schon von weitem sichtbar.

Seit Jahren sind diese Konturmarkierungen übrigens in Deutschland erlaubt und ab dem 10. Juli 2011 sollen die nach der europäischen Richtlinie 2007/35/EG für neue Typen von Nutzfahrzeugen über 7,5 t Gesamtgewicht vorgeschrieben sein. Das selbstklebende Rollenmaterial der reflektierenden Konturmarkierung lässt sich einfach verarbeiten und sowohl an Festaufbauten als auch an Planenaufbauten leicht anbringen.

Für Europa sollen diese Konturmarkierungen nach UN ECE Reglung 48 der Wirtschaftskommission der vereinten Nationen zum 10. Oktober 2011 ebenfalls verpflichtend sein.

Wie Untersuchungen aus den USA belegen, können die Unfallzahlen mit Hilfe der Konturmarkierungen um bis zu 29 Prozent gesenkt werden.

Mercedes-Benz Unimog U20

Das Konzept des Unimog war von Anfang an revolutionär, sollte er doch all das leisten können, was ein Traktor kann.

Gleichzeitig sollte er aber auch relativ flott sein, den Insassen Schutz vor dem Wetter bieten und zudem über eine eigene Ladefläche verfügen.Der Unimog hat vier gleich große Rädern, Allradantrieb, ein bequemes Fahrerhaus, einen leistungsstarken Motor und was vielleicht am wichtigsten ist, es gibt viele An- und Aufbauteile für das Fahrzeug.
Der Mercedes-Benz Unimog U20 ist nicht nur einer der kompaktesten, sondern auch relativ preiswert und deshalb besonders für Kommunen und Garten- oder Landschaftsbetriebe interessant.

Unimog U20 © flickr/hmboo

Er verbindet die Technik seiner größeren Brüder mit einem niedrigen Gewicht, das zulässige Gesamtgewicht liegt zwischen 7,5 und inzwischen 9,3 Tonnen, und einem kurzen Radstand (2.700 Millimeter), weshalb der U20 besonders wendig ist. Er hat einen Wendekreisdurchmesser von nur 12,8 Metern und ist damit bei einer Breite von 2,15 Metern auch in engen Altstadtstraßen gut unterwegs.

Und auch die Abgasnorm Euro 5 wird dank „Blue-Tec®“-Abgasnachbehandlung erfüllt.
Das voll synchronisierte elektropneumatische Schaltgetriebe (Telligent®) verfügt über bis zu 16 Vorwärts- und 14 Rückwärtsgänge. Eine Geschwindigkeit von 1,1 – 90 km/h macht auch problemlos Fahrten auf der Autobahn möglich.
Und auch mit Anhängern bis zu 18 Tonnen Zuggewicht wird der Mercedes-Benz Unimog U 20 fertig.

Im Frontlenker-Führerhaus aus verzinktem Stahlblech ist Platz für 3 Personen. Für den Fahrer gibt es optional einen luftgefederten Schwingsitz, der auch an einem langen Arbeitstag Bequemlichkeit bietet.

Ab Modelljahr 2010 wird die Produktpalette noch durch einen leistungsstärkeren Motor mit 130 kW (177 PS) erweitert, der besonders in gebirgigen Regionen und auch für die Feuerwehr interessant ist.
Für die Sicherheit des Unimog U20 sorgen ABS und ALB.

MAN Nutzfahrzeuge

In der zweiten Jahreshälfte 2010 erhält die VAG Nürnberg zwei MAN-Gelenkbusse mit Euro-6-Versuchsmotoren. Die Motoren sollen im Betriebsalltag auf Zuverlässigkeit getestet werden. Mit Hilfe dieser Tests will MAN Erkenntnisse für die Weiterentwicklung bis zur Serienreife bekommen. 2014 tritt die Abgasnorm Euro 6 in Kraft.

Ebenfalls in Nürnberg hat MAN Nutzfahrzeuge ein neues Entwicklungszentrum eröffnet. Neben 16 Motorprüfständen und einem Fahrzeugprüfstand sind auf den 10.000 Quadratmetern Fläche auch Entwicklungslabore und Arbeitsräume untergebracht. MAN hat 35 Millionen Euro in das Zentrum investiert und die Kapazität der Prüfstände in Nürnberg um 30 Prozent erhöht.

In Hamburg standen die Doppeldecker-Busse MAN SD 200 der „Hamburger Stadtrundfahrt-Die Roten Doppeldecker“ vor dem Aus, da die Behörden die alten Dieselmotoren nicht mehr zulassen wollten. Jetzt werden die bei den Touristen so beliebten Busse mit Mercedes-Benz-BlueTec-Motoren nachgerüstet. Am 29. April wurde bereits der das erste Fahrzeug mit dem Sechszylinder-Motor mit 7,2 Litern Hubraum, 175 kW und Voith Diwa-Automatikgetriebe des Typs 851.3E vorgestellt.

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