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Was gab es 2010 bei den Autoherstellern?

VW © LoopZilla/flickr.com

Wie hat sich 2010 für einige der führenden Autohersteller in Deutschland entwickelt? Hier sind einige Zahlen.

Um 15 Prozent, auf 1.167.700 Fahrzeuge, konnte Mercedes-Benz 2010 den Absatz steigern, denn die Absätze stiegen jeden Monat im zweistelligen Prozentbereich. Mit 313.700 Auslieferungen war das vierte Quartal das erfolgreichste der Firmengeschichte.

Einen Zuwachs von immerhin 14 Prozent konnte VW bei den Pkw verzeichnen, die im letzten Jahr verkauft wurden. Neben 534.000 Autos in Deutschland und 256.800 in den USA wurden in China 1,51 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Ebenfalls ein Plus von 15 Prozent konnte Audi verzeichnen. Weltweit wurden 1.092.400 Autos verkauft. Noch ist Deutschland mit 229.157 neu zugelassenen Autos der größte Markt, allerdings dicht gefolgt von China mit 227.938 Fahrzeugen.

Allerdings läuft bei Audi zurzeit der Absatz des A1 recht enttäuschend, denn von den bisher gefertigten 45.000 Fahrzeugen wurden erst 20.000 Stück verkauft.

Das Concept Shooting Break von Mercedes

Breit flach und mit langer Motorhaube, so sieht das Concept Shooting Break von Mercedes aus, das auf der Auto China vorgestellt wurde.

Es ist die Vorstellung dessen was sich die Designer von Mercedes-Benz als Weiterentwicklung des Coupés vorstellen.

Neben der markanten Motorhaube und dem recht steilen Kühlergrill mit großem Stern fällt auch das bis zum Heck durchgezogene Panorama-Glasdach  ins Auge, das Einblicke ins Innere dieses an den Designklassiker Mercedes CLS erinnernde Auto ermöglicht. Neben Voll-LED-Scheinwerfern hat das Concept Shooting Break auch weit bis in die Seiten herumgezogene LED-Heckleuchten.

Wie von Mercedes-Benz nicht anders zu erwarten ist das Interieur hochwertig und Holz und Leder dominieren hier. Holz findet man an den Zierstäben und Zuziehgriffen der Türen ebenso wie am Armaturenbrett, der Mittelkonsole und dem Ladeboden im Heck.  Der Viersitzer Shooting Break hat vier identische Ledersitze mit integrierten Kopfstützen. Eine Holzkonsole auf dem Kardantunnel trennt die Fahrer- von der Beifahrerseite und bietet den Insassen gleichzeitig bequeme Armlehnen. Für den nötigen Durchblick von hinten nach vorne sorgen Durchbrüche im oberen Lehnenbereich der Sitze.

Angetrieben wird der Mercedes Shooting Break von einem Vorboten der neuen V-Motoren Generation von Mercedes-Benz. Die piezo-elektrischen Einspritzventile des strahlgeführten Direkteinspritzers erlauben sogar Mehrfacheinspritzungen. Außerdem verfügt der V6 mit 3,5 Litern Hubraum und einer Leistung von 225 kW (306 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 370 Nm natürlich auch über ein Start-Stopp- System.

Mercedes R-Klasse

Nach dem der erste Versuch mit der R-Klasse von Mercedes-Benz mehr oder weniger ein Flopp war, ist jetzt die neue R-Klasse da.

Überarbeitet und mit neuem Preis versehen, soll das Basismodell der R-Klasse, der R 300 mit Benzinmotor, jetzt rund 50.100 Euro kosten.

Bis zu sieben Sitze hat das Auto, das mit neuer markanterer Frontpartie und verbrauchsärmeren Motoren. Die Mischung aus SUV, Reiselimousine und Van ist in der kurzen Version 4,92 Meter lang, hat einen Radstand von 2,980 Metern und wiegt mindestens 2.300 Kilogramm. Der R 350 BlueTEC 4Matic mit langem Radstand (3,215 Meter) wird von einem Dieselmotor mit 211 PS und einem Verbrauch von 8,4 Litern erfüllt schon jetzt die Euro 6 Abgasnorm, die 2014 in Kraft treten wird.

An den anderen Motoren für den R 300 mit 231 PS, R 350 mit 272 PS und R 500 mit 388 PS hat sich nicht wirklich viel geändert und es bleibt abzuwarten, ob die neue R-Klasse sich jetzt in Deutschland wirklich besser verkauft als zuvor.
Immerhin ist sie mit Preisen von 50.100 bis 74.260 Euro für die Basismodelle teurer als zuvor und  man muss immer noch für Kleinigkeiten wie Gepäckraumabdeckung und elektrische Heckklappe extra bezahlen. Außerdem ist ein Auto mit einer Länge von 4,92 – 5,16 Metern und einer Breite von über 2 Metern (inkl. Außenspiegel) ja nicht gerade sehr parkfreundlich und wirklich geeignet für die Innenstadt.

Mercedes-Benz Unimog U20

Das Konzept des Unimog war von Anfang an revolutionär, sollte er doch all das leisten können, was ein Traktor kann.

Gleichzeitig sollte er aber auch relativ flott sein, den Insassen Schutz vor dem Wetter bieten und zudem über eine eigene Ladefläche verfügen.Der Unimog hat vier gleich große Rädern, Allradantrieb, ein bequemes Fahrerhaus, einen leistungsstarken Motor und was vielleicht am wichtigsten ist, es gibt viele An- und Aufbauteile für das Fahrzeug.
Der Mercedes-Benz Unimog U20 ist nicht nur einer der kompaktesten, sondern auch relativ preiswert und deshalb besonders für Kommunen und Garten- oder Landschaftsbetriebe interessant.

Unimog U20 © flickr/hmboo

Er verbindet die Technik seiner größeren Brüder mit einem niedrigen Gewicht, das zulässige Gesamtgewicht liegt zwischen 7,5 und inzwischen 9,3 Tonnen, und einem kurzen Radstand (2.700 Millimeter), weshalb der U20 besonders wendig ist. Er hat einen Wendekreisdurchmesser von nur 12,8 Metern und ist damit bei einer Breite von 2,15 Metern auch in engen Altstadtstraßen gut unterwegs.

Und auch die Abgasnorm Euro 5 wird dank „Blue-Tec®“-Abgasnachbehandlung erfüllt.
Das voll synchronisierte elektropneumatische Schaltgetriebe (Telligent®) verfügt über bis zu 16 Vorwärts- und 14 Rückwärtsgänge. Eine Geschwindigkeit von 1,1 – 90 km/h macht auch problemlos Fahrten auf der Autobahn möglich.
Und auch mit Anhängern bis zu 18 Tonnen Zuggewicht wird der Mercedes-Benz Unimog U 20 fertig.

Im Frontlenker-Führerhaus aus verzinktem Stahlblech ist Platz für 3 Personen. Für den Fahrer gibt es optional einen luftgefederten Schwingsitz, der auch an einem langen Arbeitstag Bequemlichkeit bietet.

Ab Modelljahr 2010 wird die Produktpalette noch durch einen leistungsstärkeren Motor mit 130 kW (177 PS) erweitert, der besonders in gebirgigen Regionen und auch für die Feuerwehr interessant ist.
Für die Sicherheit des Unimog U20 sorgen ABS und ALB.

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