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Wunschferrari als Einzelanfertigung

Wer über genügend Geld und gute Beziehungen verfügt kann sich von Ferrari, einer der exklusivsten Automarken der Welt, sogar ein Einzelstück anfertigen lassen.

So hat sich jetzt der New Yorker Geschäftsmann Peter Kalikow den auf dem 599 basierenden Ferrari Superamerica 45 bauen lassen. Der Sportwagen in „Blu antille“ hat einen verchromten Kühlergrill, A-Säule, Außenspiegel und Türgriffe aus Aluminium, und doppelte Lufteinlässe an den vorderen Kotflügeln. Die in der Wagenfarbe lackierten Spezialfelgen haben ein Diamantfinish, Hardtop, Frontspoiler und andere Karosserieteile hingegen sind in dunklerem Blau gehalten und aus Karbon gefertigt. Das Heck ziert ein dezenter Spoiler.

 

 

Und auch der Innenraum ist in dem dunkleren Blau gehalten und außerdem mit Leder und Karbonapplikationen versehen.

Angetrieben wird der Superamerica 45 von dem 670 PS starken 6-Liter-V12, der auch im 599 GTO zu finden ist.

Ferrari Four

Das neueste Modell von Ferrari ist der FF, der Ferrari Four mit dem die Italiener formal und technisch gesehen neue Wege gehen wollen.

FF steht für Vierradantrieb und Viersitze und ist als Shooting Brake mit einem längeren Dach und steil abfallender Heckscheibe gestaltet. Durch diese Karosserieform haben die hinteren Passagiere des 4,9 Meter langen Autos mehr Platz als unter einem Coupédach herkömmlicher Bauweise. Und auch der Kofferraum ist recht großzügig bemessen, die 450 Liter Volumen können auf 800 Liter ausgeweitet werden.

Der Kunde hat die Wahl aus sechs modellspezifischen Lackierungen und verschiedenen Optionen für die Inneneinrichtung.

Der Ferrari Four ist der erste Ferrari mit vier angetriebenen Rädern. Verwendet wird das hauseigene System 4RM, das nur die Hälfte eines herkömmlichen Allradsystems wiegen soll. Je nach Bedarf wird das Drehmoment individuell an die vier Antriebsräder verteilt.

Neben einer Karbon-Keramik-Bremsanlage vom Hersteller Brembo verfügt der FF auch über das Dämpfungskontrollsystem SCM3.

Angetrieben wird der Ferrari Four von einem V12-Motor mit 6,3 Liter Hubraum und Direkteinspritzung, der 660 PS leistet. Übertragen wird die Kraft von einem Doppelkupplungsgetriebe. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht der FF 3,7 Sekunden.
Der Verbrauch der Benzinvariante ist mit 15,4 Litern auf 100 Kilometern angegeben.

Vorgestellt werden soll der neue Ferrari auf dem Genfer Autosalon 2011.

Ferrari in Flammen

Da bereits etliche Ferraris in Flammen aufgegangen sind, ruft der italienische Sportwagenhersteller mehr als 1200 Autos zurück.

Es handelt sich hierbei um Autos des Typs 458 Italia, die vor dem 30. Juli 2010 vom Band gelaufen sind.

In den vergangenen Monaten sind die rund 200.000 Euro teuren Autos bei mehreren Besitzern ganz ohne Fremdeinwirkung in Flammen aufgegangen.

Ferrari 458 Italia © flickr/David Villarreal Fernández

Ursache für die Brände soll der Kleber für die Hitzeschutzmatten an den hinteren Radläufen sein. Laut eines Sprechers des Autoherstellers ist dieser Klebstoff nicht feuerfest.

Alle Kunden haben per Einschreiben eine Benachrichtigung erhalten und wurden zusätzlich noch angerufen.  Es ist nicht bekannt, wie viele Ferraris in Deutschland von der Rückrufaktion betroffen sind.

Erstmals präsentiert worden  war der Ferrari 458 Italia auf der Frankfurter Automesse IAA im September 2009.

Schon einmal hatte Ferrari Autos wegen Brandgefahr zurückrufen müssen. Es waren im November 2009 weltweit rund 9000 Autos vom Typ F355 und F355 F1. Damals war eine schadhafte Kraftstoffleitung für die Brände verantwortlich.

Ferrari 599 GTO

Der schnellste und der teuerste Ferrari soll der 599 GTO sein, aber alle der 599 Exemplare, die gebaut werden sollen, scheinen schon einen Käufer gefunden zu haben.

Bisher trugen nur zwei Ferraris den Titel Gran Tourismo Omologato, 1962 und 1984.

Im April feierte der Ferrari 599 GTO sein Debüt in feuerrot und mit Motorengebrüll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h und der 6-Liter-V12-Motor hat eine Leistung von etwa 700 PS bei einem maximalen Drehmoment von 620 Nm.

Neben Aluminiumblechen sorgen auch dünnere Fenster für ein möglichst geringes Gewicht, es liegt bei 1605 Kilogramm. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft er in 3,35 Sekunden.

Der Verbrauch auf 100 Kilometern liegt bei 17,5 Litern, was einem CO2-Ausstoß von 411 Gramm entspricht.  Das Getriebe ist ein automatisiertes F1-Sechsgang-Getriebe, das für den Gangwechsel nur 60 Millisekunden braucht und auch mehrere Gänge herunter schalten kann.

Ein neuer Diffusor am Heck soll dafür sorgen, dass der Ferrari 599 GTO auch bei hohen Geschwindigkeiten am Asphalt klebt. Zahlreiche Lüftungseinlässe sorgen außerdem dafür, das Motor und Keramikbremsen mit Kühlluft versorgt werden.

Das Interieur ist, wie bei Ferrari nicht anders zu erwarten, sportlich gestaltet und sehr fahrerorientiert.

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