Wer über genügend Geld und gute Beziehungen verfügt kann sich von Ferrari, einer der exklusivsten Automarken der Welt, sogar ein Einzelstück anfertigen lassen.
So hat sich jetzt der New Yorker Geschäftsmann Peter Kalikow den auf dem 599 basierenden Ferrari Superamerica 45 bauen lassen. Der Sportwagen in „Blu antille“ hat einen verchromten Kühlergrill, A-Säule, Außenspiegel und Türgriffe aus Aluminium, und doppelte Lufteinlässe an den vorderen Kotflügeln. Die in der Wagenfarbe lackierten Spezialfelgen haben ein Diamantfinish, Hardtop, Frontspoiler und andere Karosserieteile hingegen sind in dunklerem Blau gehalten und aus Karbon gefertigt. Das Heck ziert ein dezenter Spoiler.
Und auch der Innenraum ist in dem dunkleren Blau gehalten und außerdem mit Leder und Karbonapplikationen versehen.
Angetrieben wird der Superamerica 45 von dem 670 PS starken 6-Liter-V12, der auch im 599 GTO zu finden ist.
Der schnellste und der teuerste Ferrari soll der 599 GTO sein, aber alle der 599 Exemplare, die gebaut werden sollen, scheinen schon einen Käufer gefunden zu haben.
Bisher trugen nur zwei Ferraris den Titel Gran Tourismo Omologato, 1962 und 1984.
Im April feierte der Ferrari 599 GTO sein Debüt in feuerrot und mit Motorengebrüll. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 335 km/h und der 6-Liter-V12-Motor hat eine Leistung von etwa 700 PS bei einem maximalen Drehmoment von 620 Nm.
Neben Aluminiumblechen sorgen auch dünnere Fenster für ein möglichst geringes Gewicht, es liegt bei 1605 Kilogramm. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft er in 3,35 Sekunden.
Der Verbrauch auf 100 Kilometern liegt bei 17,5 Litern, was einem CO2-Ausstoß von 411 Gramm entspricht. Das Getriebe ist ein automatisiertes F1-Sechsgang-Getriebe, das für den Gangwechsel nur 60 Millisekunden braucht und auch mehrere Gänge herunter schalten kann.
Ein neuer Diffusor am Heck soll dafür sorgen, dass der Ferrari 599 GTO auch bei hohen Geschwindigkeiten am Asphalt klebt. Zahlreiche Lüftungseinlässe sorgen außerdem dafür, das Motor und Keramikbremsen mit Kühlluft versorgt werden.
Das Interieur ist, wie bei Ferrari nicht anders zu erwarten, sportlich gestaltet und sehr fahrerorientiert.