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Neuigkeiten zum Thema Auto

Daihatsu Sirion © gmoorenator/flickr.com

Hier sind ein paar interessante Neuigkeiten zum Thema Automessen und Autos.

Wie der VDA-Präsident Matthias Wissmann verlauten ließ, wird, nach Verhandlungen mit der Messe Frankfurt, die IAA Pkw auch in den Jahren 2013, 2015 2017 und 2019 genau wie auch in diesem Jahr in Frankfurt stattfinden. Die alle zwei Jahre stattfindende IAA findet in diesem Jahr vom 15. bis 25. September statt.

Erst im November 2010 hat die Tuningmesse „My Car“ in Dortmund ihre Premiere gefeiert, und schon ist klar, dass es keine zweite geben wird. Der Grund liegt darin, dass statt der erwarteten 80.000 zahlenden Besucher, mit denen der Veranstalter gerechnet hatte,  nur rund 30.000 Menschen die Messe besucht haben.

Daihatsu hat, etwa zwei Jahre vor dem Rückzug aus Europa, seine Herstellergarantie erweitert. Ab sofort können Neuwagenkunden die dreijährige Werksgarantie ab sofort um eine kostenlose zweijährige Anschlussgarantie erweitern. Außerdem gibt es bis zum 31. Mai 2011 für die Modelle Cuore und Sirion eine Finanzierung mit 0,01 Prozent effektivem Jahreszins und 48-monatiger Laufzeit sogar ohne Anzahlung.

Ferrari Four

Das neueste Modell von Ferrari ist der FF, der Ferrari Four mit dem die Italiener formal und technisch gesehen neue Wege gehen wollen.

FF steht für Vierradantrieb und Viersitze und ist als Shooting Brake mit einem längeren Dach und steil abfallender Heckscheibe gestaltet. Durch diese Karosserieform haben die hinteren Passagiere des 4,9 Meter langen Autos mehr Platz als unter einem Coupédach herkömmlicher Bauweise. Und auch der Kofferraum ist recht großzügig bemessen, die 450 Liter Volumen können auf 800 Liter ausgeweitet werden.

Der Kunde hat die Wahl aus sechs modellspezifischen Lackierungen und verschiedenen Optionen für die Inneneinrichtung.

Der Ferrari Four ist der erste Ferrari mit vier angetriebenen Rädern. Verwendet wird das hauseigene System 4RM, das nur die Hälfte eines herkömmlichen Allradsystems wiegen soll. Je nach Bedarf wird das Drehmoment individuell an die vier Antriebsräder verteilt.

Neben einer Karbon-Keramik-Bremsanlage vom Hersteller Brembo verfügt der FF auch über das Dämpfungskontrollsystem SCM3.

Angetrieben wird der Ferrari Four von einem V12-Motor mit 6,3 Liter Hubraum und Direkteinspritzung, der 660 PS leistet. Übertragen wird die Kraft von einem Doppelkupplungsgetriebe. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht der FF 3,7 Sekunden.
Der Verbrauch der Benzinvariante ist mit 15,4 Litern auf 100 Kilometern angegeben.

Vorgestellt werden soll der neue Ferrari auf dem Genfer Autosalon 2011.

Was gab es 2010 bei den Autoherstellern?

VW © LoopZilla/flickr.com

Wie hat sich 2010 für einige der führenden Autohersteller in Deutschland entwickelt? Hier sind einige Zahlen.

Um 15 Prozent, auf 1.167.700 Fahrzeuge, konnte Mercedes-Benz 2010 den Absatz steigern, denn die Absätze stiegen jeden Monat im zweistelligen Prozentbereich. Mit 313.700 Auslieferungen war das vierte Quartal das erfolgreichste der Firmengeschichte.

Einen Zuwachs von immerhin 14 Prozent konnte VW bei den Pkw verzeichnen, die im letzten Jahr verkauft wurden. Neben 534.000 Autos in Deutschland und 256.800 in den USA wurden in China 1,51 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Ebenfalls ein Plus von 15 Prozent konnte Audi verzeichnen. Weltweit wurden 1.092.400 Autos verkauft. Noch ist Deutschland mit 229.157 neu zugelassenen Autos der größte Markt, allerdings dicht gefolgt von China mit 227.938 Fahrzeugen.

Allerdings läuft bei Audi zurzeit der Absatz des A1 recht enttäuschend, denn von den bisher gefertigten 45.000 Fahrzeugen wurden erst 20.000 Stück verkauft.

Was gibt es auf der Detroit Motor Show?

Vom 15. bis 23. Januar 2011 findet in Detroit wieder die North American International Auto Show (NAIAS) statt.

Detroit Motor Show © country_boy_shane/flickr.com

Die Autoshow, die im Cobo Centre in Motown stattfindet, ist eine der wichtigsten Automessen der USA und dient vor allem Ford, Chrysler und General Motors dazu ihre Autos dem heimischen Publikum zu präsentieren. Aber auch die deutschen Anbieter Audi, BMW und Mercedes sind natürlich in Detroit vertreten, genau wie auch die asiatischen Autobauer.

Was können wir also von der Detroit Motor Show erwarten?

Von Audi wird der neue A6 zu sehen sein und BMW präsentiert sein 6er Coupé. Neben der Modellpflege an der C-Klasse wird von Mercedes auch der neue Smart Fünftürer zu sehen sein der auf Basis des Nissan Micra gebaut wird und Ende 2011 ausschließlich in den USA in den Handel kommt. Der New Midsize Sedan von VW soll eine wichtige Bedeutung für die Eroberung des US-Marktes haben und soll vom VW-USA-Chef Jonathan Browning höchstpersönlich vorgestellt werden.

Aber natürlich werden auch von den „Big Three“ aus Detroit so einige Neuigkeiten zu sehen sein. So wird sicherlich der Chrysler- und Fiat-CEO Sergio Marchionne die Detroit Motor Show 2011 nutzen um über die Zukunft der Marken Chrysler, Dodge, Jeep, Fiat, Alfa Romeo, Maserati und Ferrari zu informieren.

Winterreifenpflicht im Bundesrat beschlossen

Wie zu erwarten war, hat der Bundesrat am heutigen Freitag beschlossen, dass Autofahrer künftig bei Eis, Schnee und Matsch Winterreifen aufziehen müssen.

Zeit für Winterreifen © Birdfreak.com/flickr.com

Als Winterreifen gelten Winter- oder Allwetter- bzw. Ganzjahresreifen mit dem M+S-Symbol (Matsch und Schnee).  Und auch das Bußgeld wird erhöht. Wer bei entsprechenden Witterungsverhältnissen mit Sommerreifen erwischt wird, muss dann 40 Euro statt der bisherigen 20 Euro zahlen und wer andere behindert sogar 80 Euro. Zur Kasse gebeten wird übrigens der Fahrer und nicht der Halter des Autos.

Die Winterreifenpflicht gilt für alle Fahrzeuge, also auch für Motorräder. Allerdings gilt, dass bei Lastwagen und Omnibussen mit mehr als 8 Sitzen nur an den Antriebsachsen Winterreifen angebracht werden müssen. So werden dann auch in Zukunft wieder etliche Lkw auf den Straßen quer stehen. Ausgenommen von der Winterreifenpflicht sind Land- und Forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, da sie ohnehin in der Regel mit grobstolligen Reifen unterwegs sind.

Bemängelt wird von den Autoclubs vor allem, dass es keine einheitlichen Prüfverfahren für Winterreifen gibt und das M+S-Symbol im Grunde auf jeden Reifen gedruckt werden kann. Es fehlt auch eine europaweite Reglung.

Der Toyota RAV4 EV

Der in Zusammenarbeit mit Tesla Motors entwickelte Toyota RAV4 EV wird auf der Los Angeles Auto Show (19.-28. November 2010) erstmals vorgestellt.

Das Elektrofahrzeug basiert auf dem Toyota Kompakt-SUV RAV4 und verfügt über einen elektrischen Antrieb von Tesla. Beide Firmen planen das Konzeptfahrzeug bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Der Verkaufsstart soll 2012 in den USA sein.  Mehr über die technischen Spezifikationen und die zu erwartende Reichweite des Autos will Toyota aber erst in Los Angeles bekannt geben.

Das Ziel der seit Mai 2010 bestehenden Zusammenarbeit von Toyota und Tesla Motors ist, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen, Fahrzeugkomponenten und Produktionssystemen. Während sich Toyota für die Elektrofahrzeugtechnologie von Tesla interessiert, möchte Tesla Motors von dem Know-how Toyotas im Bereich der Entwicklung, Fertigung und Produktion profitieren.

Der neue Toyota RAV4 EV ist übrigens nicht der erste RAV4 EV der Japaner. Schon 1998 wurde der erste RAV4 EV auf den Markt gebracht, der seine Energie von einer Nickel-Meallhydrid-Batterie bekam, von dem bis 2003 1.900 Stück gebaut wurden.

Autofahren im Herbst

Jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit ist beim Autofahren wieder besondere Aufmerksamkeit geboten den witterungsbedingt lauern so einige Gefahren.

Tiefstehende Sonne, Regen, Laub auf den Straßen, Nebel und natürlich auch ab und zu schon mal Glatteis sind Faktoren, mit denen man rechnen muss. Doch manch Autofahrer, der beim Autofahren in die Sonne blicken müssen ist ggf. erfreut, da man dann endlich wieder die klassische Ray-Ban Sonnenbrille aufsetzen kann.

Gerade Laub und Regen sind,  besonders in Kurven oder wenn man mal stärker bremsen, muss eine tückische Mischung. Der Film auf der Straße kann dann wie Schmierseife wirken.

Herbst © flickr/Otto Phokus

Aber auch Regen an sich ist eine Gefahr, denn auch wenn heutzutage die Straßen so gebaut werden, dass das Wasser abfließen kann, so gibt es doch immer wieder Stellen, an denen sich Wasserlachen bilden, die bei hoher Geschwindigkeit zu Aquaplaning führen können.

Aber auch der Technik sollten Sie im Winter ihre Aufmerksamkeit schenken. Im Winter wird die Batterie wesentlich stärker beansprucht als im Sommer und verliert noch dazu bei den niedrigeren Temperaturen leicht an Speicherfähigkeit. Überprüfen Sie den Ladezustand und wechseln Sie sie notfalls auch aus.

Die Bremsen sind im Herbst besonders wichtig, da es in Wald nähe jetzt häufiger zu Wildwechseln kommen kann und man gut funktionierende Bremsen dann vielleicht dringend braucht.

Die Windschutzscheibe und die Scheibenwischern sollten ebenfalls überprüft werden. Ist die Windschutzscheibe von innen verschmiert kann man bei tief stehender Sonne oder Blendung durch entgegenkommende Autos noch weniger sehen als sonst. Und die Scheibenwischer müssen jetzt oft mehr leisten als im Sommer und sollten daher in Ordnung sein. Überprüfen Sie auch gleich die Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage und füllen Sie Frostschutzmittel auf.

Natürlich sollten auch die Scheinwerfer und Rücklichter sauber sein. Bei Regen und Dreck auf den Straßen verschmutzen sie wesentlich schneller als sonst.

Seien Sie zu Beginn der kalten Jahreszeit ganz besonders wachsam. Ihre Gesundheit und ihre Versicherung werden es Ihnen danken.

Spätestens wenn es nachts den ersten Frost gibt, sollten dann auch die Winterreifen aufgezogen werden.

Der Aston Martin One-77

Nachdem der Aston Martin One-77 auf dem Concorso d’Eleganza von den Besuchern zum schönsten Concept Car gewählt wurde, geht er im nächsten Jahr in Serie.

Dies wird allerdings nur eine Kleinserie von 77 Autos sein, die bei Aston Martin gebaut werden. Und dies zu einem Preis der wohl zwischen 1,3 und 1,4 Millionen Euro liegen wird. Für diesen Wagen eine günstige Autoversicherung zu bekommen wird recht schwierig werden. Auch über ein Kfz Versicherungsvergleich wird die Auswahl von Billiganbietern gering sein. Doch zurück zum Detail des Wagens.

Mehr als 760 PS Leistung soll der, schon aus dem DBS, DB9 und V12 Vantage stammende Zwölfzylinder-Motor bringen, dessen Hubraum mit Hilfe der Motorspezialisten von Cosworth von 6,0 auf 7,3 Liter erhöht wurde.
So schafft der 1500 Kilogramm schwere Aston Martin One-77 den Sprint von 0 auf 100 km/h dann auch in 3,5 Sekunden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 320 km/h soll er dann auch das schnellste Serienmodell von Aston Martin sein.

Neben einem Karbonchassis hat der Zweisitzer One-77 eine handgearbeitete Aluminium Karosserie und ein dynamisches Stabilitäts- und Traktions-Kontrollsystem sorgen für die Sicherheit.

Ferrari in Flammen

Da bereits etliche Ferraris in Flammen aufgegangen sind, ruft der italienische Sportwagenhersteller mehr als 1200 Autos zurück.

Es handelt sich hierbei um Autos des Typs 458 Italia, die vor dem 30. Juli 2010 vom Band gelaufen sind.

In den vergangenen Monaten sind die rund 200.000 Euro teuren Autos bei mehreren Besitzern ganz ohne Fremdeinwirkung in Flammen aufgegangen.

Ferrari 458 Italia © flickr/David Villarreal Fernández

Ursache für die Brände soll der Kleber für die Hitzeschutzmatten an den hinteren Radläufen sein. Laut eines Sprechers des Autoherstellers ist dieser Klebstoff nicht feuerfest.

Alle Kunden haben per Einschreiben eine Benachrichtigung erhalten und wurden zusätzlich noch angerufen.  Es ist nicht bekannt, wie viele Ferraris in Deutschland von der Rückrufaktion betroffen sind.

Erstmals präsentiert worden  war der Ferrari 458 Italia auf der Frankfurter Automesse IAA im September 2009.

Schon einmal hatte Ferrari Autos wegen Brandgefahr zurückrufen müssen. Es waren im November 2009 weltweit rund 9000 Autos vom Typ F355 und F355 F1. Damals war eine schadhafte Kraftstoffleitung für die Brände verantwortlich.

VW Polo Sedan auf der Moskauer Automobil Show

Auf der Moskauer Automobil Show, die noch bis zum 5. September geht, stellt VW den Polo Sedan erstmals der breiten Öffentlichkeit vor.

Russland gehört genau wie Brasilien, Indien und China  zu den „emerging markets“, den größten Wachstumsmärkten und VW gehört schon jetzt zu den stärksten Automobilherstellern im Land und auch die Verluste während der Wirtschaftskrise hielten sich für VW in Russland in Grenzen.

Produziert werden soll der Polo Sedan im Werk in Kaluga südlich von Moskau. Es ist geplant, dass nach Anlauf der Produktion 200 Sedan täglich gebaut werden sollen. Allein 2011 sollen 35.000 Polo Sedan produziert werden.

Angetrieben wird der Polo Sedan von einem neuen 1,6-Liter-Ottomotor mit 105 PS/77 kW kombiniert mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sechs-Gang Automatikgetriebe mit Tiptronik. Somit ist VW der erste Hersteller, der ein solch modernes Automatikgetriebe in dieser Fahrzeugklasse in Russland anbietet.

Allerdings entspricht dass Sicherheitsniveau des Polo Sedan nicht den westlichen Ansprüchen. Die Basisversion Trendline hat zwei Airbags, Kopfstützen und Dreipunkt-Sicherheitsgurte für fünf Insassen. Die Comfortline ist dann zusätzlich mit ABS und die Highline auch noch mit Seitenairbags und ESP ausgestattet. Diese Sicherheitsausstattungen sind normalerweise für Autos dieser Klasse in Russland nicht verfügbar.

Bei der Entwicklung diese für den russischen Markt bestimmten Polo Sedan wurde sowohl auf die besonderen Klima- und Straßenverhältnisse im Land als auch auf die verschiedenen Kraftstoffqualitäten Rücksicht genommen. So sind Radaufhängung, Motor, Karosserie und die Lackierung optimal abgestimmt auf schwierige Bedingungen.

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