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Familienauto SUV?

Kündigt sich der Nachwuchs an oder wächst die Familie, muss es in den meisten Fällen ein größeres Auto sein. Ein Familienauto, was auch immer jeder einzelne darunter versteht

Mal ganz unabhängig von einem konkreten Modell ist die Frage „Was ist ein Familienauto?“ schnell beantwortet. Groß, praktisch und sicher soll es sein – in den meisten Fällen. Das spricht für den Familienauto-Klassiker Kombi. Aber muss es gleich ein Kombi sein oder ein Familienvan? Eher laut als still und heimlich haben Kombi & Co. Konkurrenz bekommen. Das SUV – ein sportlicher Geländewagen für die Straße (oder wer will, auch für Fahrten über Stock und Stein) trifft den Nerv vieler Eltern. Die Frage lautet inzwischen schon nicht mehr: Ist ein SUV ein Familienauto? Sondern, was macht das SUV zu einer Alternative für Familien mit Kindern?

410 Liter Kofferraumvolumen im Nissan Qashqai bei 4,33 m Länge

Vielfalt Familienauto: Beliebtesten SUV-Modelle im Überblick
Inzwischen ist jeder 5. Neuwagen, der im Internet gekauft wird, ein SUV. Der SUV-Marktanteil in den ersten drei Monaten beträgt 20,6 Prozent. Das ergab ein Quartalsbereicht des Neuwagen-Portals MeinAuto.de. Dort wurden im letzten Jahr 1,4 Millionen Preisvergleiche nur für SUV-Modelle durchgeführt, 2011 werden es mehr sein. Was auch daran liegt, dass auch in diesem Jahr neue und überarbeitete SUVs auf den Markt kommen, zum Beispiel das Audi SUV Q3 oder der VW Tiguan. In den Top 15 der am stärksten nachgefragten Autos im Internet sind mit dem Nissan Qashqai, KIA Sportage, Skoda Yeti, Hyundai ix35 und Ford Kuga gleich fünf SUV-Modelle vertreten.

Nissan SUV Qashqai: Günstige Familienauto-Alternative
Das Kompakt-SUV Qashqai ist seit 2007 auf dem Markt, hat 2010 ein Facelift bekommen. Es hat eine Länge von 4,33 m, eine Breite von 1,78 m und eine Höhe von 1,60 m. Das Kofferraumvolumen beträgt standardmäßig 410 Liter. Klappt man die Rücksitze um, dann sind es maximal 1.513 Liter Kofferraumvolumen. Der Listenpreis für das Nissan SUV Qashqai beginnt bei 19.590,- Euro

Der neue VW Tiguan 2011als Onroad-Variante Trend & Fun für die Straße und als Offroad-Variante Track & Field 28 Grad Böschungswinkel fürs Gelände

VW SUV Tiguan: Familientauglich mit großem Kofferraum
Der überarbeitete VW Tiguan ist erst seit Mitte Juni 2011 auf dem Markt und ist schon auf der Überholspur. Nachdem die 1. Generation Anfang 2011 „ausverkauft“ war, wurden von Mitte April bis zum Verkaufsstart 12.000 kompakte VW SUVs vorbestellt. Und das auch von Familien. Der Tiguan hat eine Länge von 4,43 m, eine Breite von 1,81 m und eine Höhe von 1,70 m. Das Kofferraumvolumen beträgt standardmäßig 470 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzen erhöht sich das Kofferraumvolumen auf maximal 1.510 Liter. Der Listenpreis für das VW SUV Tiguan beginnt bei 24.175,- Euro.

Audi SUV Q3: Nobel-Tiguan
Seit Mitte Juni 2011 ist das Audi SUV Q3 auf dem Markt. Ein „Nobel-Tiguan“, wie es heißt. Denn der Q3 und der Tiguan teilen sich eine Basis, der Unterschied ist: Der Listenpreis für das neue kompakte Audi SUV startet bei 29.900,- Euro. Von den Maßen (4,39 m Länge, 1,83 m Breite und 1,60 m Höhe) liegt es zwischen Nissan Qashquai und VW Tiguan. Das Kofferraumvolumen im Q3 beträgt standardmäßig 460 Liter bis maximal 1.365 Liter.

Allein an den Maßen und schon gar nicht am Kofferraumvolumen kann man sich den Erfolg der SUVs bei Familien erklären. Oder gerade deswegen? Weil die Ansprüche an ein Familienauto andere als noch vor zwei Jahren waren? Braucht die Familie von heute keine 500 Liter Kofferraumvolumen mehr? Hier ungefähr liegt die Messlatte für einen Kompaktklasse-Kombi. SUV = Sicher Und Vielseitig! Einziger „Nachteil“, SUVs sind oft deutlich teurer als die Alternative Kombi oder Minivan.

Was gab es 2010 bei den Autoherstellern?

VW © LoopZilla/flickr.com

Wie hat sich 2010 für einige der führenden Autohersteller in Deutschland entwickelt? Hier sind einige Zahlen.

Um 15 Prozent, auf 1.167.700 Fahrzeuge, konnte Mercedes-Benz 2010 den Absatz steigern, denn die Absätze stiegen jeden Monat im zweistelligen Prozentbereich. Mit 313.700 Auslieferungen war das vierte Quartal das erfolgreichste der Firmengeschichte.

Einen Zuwachs von immerhin 14 Prozent konnte VW bei den Pkw verzeichnen, die im letzten Jahr verkauft wurden. Neben 534.000 Autos in Deutschland und 256.800 in den USA wurden in China 1,51 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

Ebenfalls ein Plus von 15 Prozent konnte Audi verzeichnen. Weltweit wurden 1.092.400 Autos verkauft. Noch ist Deutschland mit 229.157 neu zugelassenen Autos der größte Markt, allerdings dicht gefolgt von China mit 227.938 Fahrzeugen.

Allerdings läuft bei Audi zurzeit der Absatz des A1 recht enttäuschend, denn von den bisher gefertigten 45.000 Fahrzeugen wurden erst 20.000 Stück verkauft.

Was gibt es auf der Detroit Motor Show?

Vom 15. bis 23. Januar 2011 findet in Detroit wieder die North American International Auto Show (NAIAS) statt.

Detroit Motor Show © country_boy_shane/flickr.com

Die Autoshow, die im Cobo Centre in Motown stattfindet, ist eine der wichtigsten Automessen der USA und dient vor allem Ford, Chrysler und General Motors dazu ihre Autos dem heimischen Publikum zu präsentieren. Aber auch die deutschen Anbieter Audi, BMW und Mercedes sind natürlich in Detroit vertreten, genau wie auch die asiatischen Autobauer.

Was können wir also von der Detroit Motor Show erwarten?

Von Audi wird der neue A6 zu sehen sein und BMW präsentiert sein 6er Coupé. Neben der Modellpflege an der C-Klasse wird von Mercedes auch der neue Smart Fünftürer zu sehen sein der auf Basis des Nissan Micra gebaut wird und Ende 2011 ausschließlich in den USA in den Handel kommt. Der New Midsize Sedan von VW soll eine wichtige Bedeutung für die Eroberung des US-Marktes haben und soll vom VW-USA-Chef Jonathan Browning höchstpersönlich vorgestellt werden.

Aber natürlich werden auch von den „Big Three“ aus Detroit so einige Neuigkeiten zu sehen sein. So wird sicherlich der Chrysler- und Fiat-CEO Sergio Marchionne die Detroit Motor Show 2011 nutzen um über die Zukunft der Marken Chrysler, Dodge, Jeep, Fiat, Alfa Romeo, Maserati und Ferrari zu informieren.

Der Audi R18

Der neue R18 soll beim nächsten 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Audi den Sieg bringen. An den Start gehen wird das Auto mit einem V6-Diesel.

Das geschlossene Coupé soll aerodynamisch effizienter sein als offene Fahrzeuge, wie Computersimulationen im Windkanal und erste Testfahrten gezeigt haben.

Durch neue Regeln soll in Le Mans eine Reduzierung der Motorleistung erreicht werden, weswegen in der Saison 2011 auch wesentlich kleinere Motoren an den Start gehen werden. Der Audi R18 soll so auch einen 3,7-Liter V6-TDI bekommen, da der TDI laut Ulrich Baretzky, Chef der Motorenentwicklung bei Audi Sport, noch immer am effizientesten ist. Speziell auf den Diesel abgestimmt wurde auch das Sechsganggetriebe.

Das Kohlefaser-Monocoque des R18 spart nicht nur Gewicht sondern ist auch, da es aus einem Stück besteht, besonders steif. Zu einer ausgewogenen Gewichtsverteilung sollen die vorne und hinten gleich großen Räder beitragen. Des Weiteren ist der Audi R18 mit LED-Scheinwerfern ausgestattet und die Leuchtdioden des Tagfahrlichts sind in Form einer „1“ angeordnet, dem historischen Markenzeichen von Audi-Modellen.

Das Renndebüt soll der R18 von Audi beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps in Belgien am 8. Mai 2011 haben.

Pariser Autosalon 2010

Vom 2. bis 17. Oktober findet in Paris wieder der Pariser Autosalon statt und auch in diesem Jahr erwarten uns wieder viele interessante Autos.

Audi wird den neuen A7 präsentieren, der im Herbst auf den Markt kommen soll. Auf einer Länge von 4,95 Metern hat der Audi A7 Platz für vier Personen und wird als 3.0 TFSI und 3.0 TDI erhältlich sein.

Der neue BMW X3 mit sportlich komfortablem Fahrwerk soll ab November auf den Markt kommen und präsentiert sich mit neuer Achtgang-Automatik.

Und ab Ende des Jahres soll auch der Nachfolger des Citroën C4 verkauft werden, auf dessen Basis ex auch einen DS-Ableger, den DS4, geben soll.

Aber dies sind nur einige Beispiele dessen was auf dem Pariser Autosalon zu sehen sein wird. Wie in jedem Jahr gibt es natürlich auch wieder interessante Events auf dem Autosalon in Paris, wie zum Beispiel ein Eco-driving Lernzentrum oder eine Teststrecke für Elektrofahrzeuge.
Für Jugendliche und Kinder wird es eine Elektro-Kart bzw. eine Disney-FFSA Go-Kart Strecke geben.

Öffnungszeiten des Pariser Autosalons

  • Täglich von 10.00 – 20.00 Uhr
  • Donnerstag 7. und 14. Oktober bis 22.00 Uhr

Tickets

  • Erwachsene: 12 Euro
  • Jugendliche 10-18 Jahre: 6 Euro
  • Gruppen ab 15 Personen: 10 Euro pro Person
  • Studenten mit Ausweis: 6 Euro
  • Kinder unter 10 Jahren: frei

Audi A1

Noch in diesem Jahr kommt der neue Kleine von Audi, der A1, als Konkurrenz zum VW Polo und Mini auf den Markt.

Als Stadtauto für die Käufergruppe zwischen 30 und 40 Jahren und darunter ist der neue Audi A1 konzipiert. Und das bei einem Frauenanteil bei den Fahrern von ungefähr 50 Prozent, weshalb auch verschiedene Styling Pakete für den Innenraum zur Verfügung stehen werden. Und auch die Dachholme sind in verschiedenen Farben erhältlich und bieten so immer einen Kontrast zur restlichen Karosserie.

Audi A1 © flickr/David Villarreal Fernández

In dem 3,95 Meter langen, 1,74 breiten  und 1040 Kilogramm schweren Auto sitzt man zumindest auf den vorderen Sitzen recht bequem und das bei einer Federung die zwar sportlich aber nicht zu hart ist. Und dass man hinten als Passagier recht wenig Platz hat ist relativ egal, denn die avisierte Zielgruppe fährt sowieso meist allein oder zu zweit.

Vier verschiedene Motorisierungen stehen für den Audi A1 zur Wahl. Zwei Benziner mit 86 PS und 122 PS und zwei Diesel  mit 90 PS und 105 PS. Alle sind Direkteinspritzer mit Turbolader. Eine eher solide als außergewöhnliche Motorleistung bei der früher oder später die Chance besteht, dass Audi nachrüstet um von der Konkurrenz nicht abgehängt zu werden. Und auch im Bezug auf das Fahrverhalten und die Lenkung ist der Audi A1 ein solides Auto, das auch den Vergleich mit größeren nicht scheuen muss.

Zu haben ist der A1 von Audi ab 15.800 Euro, da aber alle Extras wie Dachbogen in Kontrastfarbe, Ledersitze, Sitzheizung, Klimaautomatik, Soundsystem Xenonlicht, Fernlichtassistent, Einparkhilfe und anderes auch extra Kosten, kann am Schluss auch schnell wesentlich mehr als das Doppelte  auf der Rechnung stehen.

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