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Verunsicherung beim E10 Kraftstoff

Viele Autofahrer sind verunsichert und tanken statt des neuen E10 Kraftstoffs lieber das teure Super Plus.

Trotz dieser Verunsicherung der Autofahrer darüber ob ihr Auto E10 Sprit verträgt oder nicht, hat die Bundesregierung gestern beschlossen am E10 Kraftstoff festzuhalten.

Kraftstoff © pixelspin/flickr.com

Die Autofahrer sollen jetzt besser über das neue Benzin informiert werden und auch an Tankstellen und in Werkstätten wird man zukünftig mehr Informationen bekommen.

Laut Bundesumweltminister Norbert Röttgen sei gerade die Mineralölwirtschaft schuld, die an den Tankstellen zu wenig informiert.

Wegen des Absatzproblems musste die Produktion des E10 Kraftstoffs schon zurückgefahren werden, da sie Lager voll sind. Bis Ende April muss der mit besonderen Winterzusätzen versehene Sprit verbraucht werden.

Aber selbst wenn das eigene Auto auf der Unbedenklichkeitsliste steht und für E10 Kraftstoff freigegeben ist, kann es bei eventuellen Schäden schwer sein den Hersteller in Haftung zu nehmen, da man nachweisen muss, dass diese durch E10 entstanden sind.

Und besser für die Umwelt ist der E10 Kraftstoff ja auch nicht wirklich. Für die Herstellung von Ethanol braucht man wieder Monokulturen, die meist durch Brandrodung zum Beispiel von Regenwald gewonnen werden und auch Düngemittel und Herbizide werden in Monokulturen verstärkt eingesetzt. So ist die Ökobilanz des Ethanols an sich schon schlecht. Lediglich der CO2 Ausstoß beim Auto ist dadurch etwas besser.

Langfristig sollte man aber lieber Motoren entwickeln, die wenig Sprit verbrauchen als den CO2 Ausstoß bei Autos aufzuhübschen, die 10 Liter oder mehr verbrauchen. Aber hier wird die Politik mal wieder von der Wirtschaft regiert.

Autofahren im Herbst

Jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit ist beim Autofahren wieder besondere Aufmerksamkeit geboten den witterungsbedingt lauern so einige Gefahren.

Tiefstehende Sonne, Regen, Laub auf den Straßen, Nebel und natürlich auch ab und zu schon mal Glatteis sind Faktoren, mit denen man rechnen muss. Doch manch Autofahrer, der beim Autofahren in die Sonne blicken müssen ist ggf. erfreut, da man dann endlich wieder die klassische Ray-Ban Sonnenbrille aufsetzen kann.

Gerade Laub und Regen sind,  besonders in Kurven oder wenn man mal stärker bremsen, muss eine tückische Mischung. Der Film auf der Straße kann dann wie Schmierseife wirken.

Herbst © flickr/Otto Phokus

Aber auch Regen an sich ist eine Gefahr, denn auch wenn heutzutage die Straßen so gebaut werden, dass das Wasser abfließen kann, so gibt es doch immer wieder Stellen, an denen sich Wasserlachen bilden, die bei hoher Geschwindigkeit zu Aquaplaning führen können.

Aber auch der Technik sollten Sie im Winter ihre Aufmerksamkeit schenken. Im Winter wird die Batterie wesentlich stärker beansprucht als im Sommer und verliert noch dazu bei den niedrigeren Temperaturen leicht an Speicherfähigkeit. Überprüfen Sie den Ladezustand und wechseln Sie sie notfalls auch aus.

Die Bremsen sind im Herbst besonders wichtig, da es in Wald nähe jetzt häufiger zu Wildwechseln kommen kann und man gut funktionierende Bremsen dann vielleicht dringend braucht.

Die Windschutzscheibe und die Scheibenwischern sollten ebenfalls überprüft werden. Ist die Windschutzscheibe von innen verschmiert kann man bei tief stehender Sonne oder Blendung durch entgegenkommende Autos noch weniger sehen als sonst. Und die Scheibenwischer müssen jetzt oft mehr leisten als im Sommer und sollten daher in Ordnung sein. Überprüfen Sie auch gleich die Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage und füllen Sie Frostschutzmittel auf.

Natürlich sollten auch die Scheinwerfer und Rücklichter sauber sein. Bei Regen und Dreck auf den Straßen verschmutzen sie wesentlich schneller als sonst.

Seien Sie zu Beginn der kalten Jahreszeit ganz besonders wachsam. Ihre Gesundheit und ihre Versicherung werden es Ihnen danken.

Spätestens wenn es nachts den ersten Frost gibt, sollten dann auch die Winterreifen aufgezogen werden.

Günstige Autoputzmittel

Auch nach einer Wäsche in der Autowaschanlage muss man an manchen Stellen oft noch nacharbeiten.

Wer dann nicht noch extra viel Geld ausgeben will, dem helfen günstige Autoputzmittel.

Waschanlage © flickr-Or Hiltch

Die Autopolster lassen sich gut mit Waschpulver reinigen. Dazu gibt man einen halben Messbecher Waschpulver auf 10 Liter warmes Wasser. Man feuchtet die Polster mit der Waschlauge an und lässt das Ganze 10 Minuten einwirken. Danach reibt man den Dreck mit einem trockenen Tuch ab.

Eine andere Methode und besonders für einzelne Flecken, aber auch für die ganze Fläche, ist Rasierschaum. Sprühen Sie die Polster mit Rasierschaum ein und reiben sie ihn etwas ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit mit klarem Wasser auswaschen. Dies kann auch wiederholt werden.
Natürlich sollten Sie Ihre Autopolster nicht zu nass machen!

Dreckige Autoscheiben kann man außen und inne gut mit Haarshampoo reinigen. Einfach etwas Shampoo in eine Sprühflasche mit Wasser füllen und die Scheiben damit einsprühen. Mit einem nicht fusselnden Tuch nachwischen.  Sollten Streifen bleiben kann man diese mit Zeitungspapier entfernen.

Die Kunststoffflächen im Innenraum kann man mit Spülmittel reinigen. Etwas Spülmittel in eine Sprühflasche mit Wasser und die Flächen damit einsprühen. Mit einem Tuch nachwischen. Lüftungsschlitze und andere kleine Öffnungen lassen sich gut mit Wattestäbchen reinigen.

Für die Reinigung der Felgen kann man gut Zahnpasta und eine alte Zahnbürste verwenden. Die feinen Schleifpartikel der Zahnpasta zerkratzen die Felgen nicht entfernen aber den Dreck. Um die Felgen nach dem Reinigen zum Glänzen zu bringen, kann man sie mit etwas Margarine einreiben.
Ein anderes bewehrtes Mittel zur Felgenreinigung sind Ölhaltige Babytücher. Da spart man sich dann auch die Margarine. :-)

Brüchige Dichtungsgummis sollte man mit etwas Weichspüler einreiben. Die Silikone des Weichspülers machen das Gummi wieder geschmeidig.

Wer alte Aufkleber auf dem Auto hat, die schlecht abgehen, kann diese mit etwas Essig entfernen. Etwas Essig auf den Aufkleber und 10 Minuten einwirken lassen. Der Aufkleber lässt sich dann leicht abziehen und eventuelle Kleberreste können ebenfalls mit Essig entfernt werden.

Und wer dann noch, ganz ohne Duftbaum, eine guten Duft im Auto haben möchte, der kann ein paar Löffel Kaffeepulver in ein Stoffsäckchen füllen und dies unter den Sitz legen.

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